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Der wohl häufigste Anlass für Employer Branding ist Mitarbeiter- und Fachkräftemangel. Das Prinzip: Durch Profilschärfung von Arbeitgebermarken werden Bewerbungen erhöht oder durch Selbstselektion optimiert. Doch es geht um mehr: Employer Branding wirkt nicht nur nach außen, sondern auch nach innen und wird – richtig verstanden – aus der Mitte des Unternehmens entwickelt. Der zusätzliche Gewinn: erhöhte Wettbewerbsfähigkeit und ein verbessertes Markenimage!

Personalmarketing und Recruiting bedeutete früher, in einem Überangebot von Bewerbungen die richtigen Kandidaten zu finden. Das ist heute anders: Arbeitgeber suchen – nicht selten verzweifelt – nach geeigneten Kandidaten. Für den Recruitingprozess bedeutet es, dass ein klares und überzeugendes Profil des Arbeitgebers extrem wichtig geworden ist – die Arbeitgebermarke. 

Dazu kommt, dass Arbeitgeber heute angreifbarer geworden sind. Kritiken und Unzufriedenheiten von Mitarbeitern sind heute schnell öffentlich und erscheinen nicht selten auf einschlägigen Bewertungsportalen. Ihre Wirkung ist allerdings umstritten, da sie für Bewerber von unterschiedlicher Bedeutung sind. Unerfreulich sind sie allemal. Sie zu verringern oder zu vermeiden ist also naheliegend. Soweit die utilitaristische Haltung.

Ein positiver Employer Brand kann allerdings noch mehr leisten, wenn man das Thema aus der Perspektive der „Employer Centricity“ betrachtet – einem modernen Gegenentwurf zur „Customer Centricity“, also der Kundenorientierung.

Die Gleichung ist simpel: Wenn Mitarbeiter mit ihrer Arbeit und ihrem Arbeitgeber zufrieden sind, entstehen positive Energien. Antrieb, Verantwortungsbewusstsein, „Mitdenken“, Kreativität und ein gutes Arbeitsklima sind die Folge. Faktoren also, die für Innovationsfähigkeit sowie Produkt- und Service-Qualität eines Unternehmens von elementarer Bedeutung sind.

Employer Centricity ist jedoch mehrdimensional, ebenso wie die Vorstellung von „Zufriedenheit“: Gehalt und „Karriere“ spielen eine Rolle, oft aber eine untergeordnete (Generation „Z“). Weiterbildung, Gestaltungspielraum in der eigenen Position, aber auch Sinnhaftigkeit, Gemeinschaftsgefühl und Glaube an die Mission des Unternehmens sind wichtige Motivatoren.

Der VOLTAIRE-Employer Branding-Prozess:

Strategisches Employer Branding
Operatives Employer Branding

Employer Brand Controlling

Mit unserer langjährigen Erfahrung im Bereich des Employer Brandings stehen wir für Prozesskompetenz in der Entwicklung und Optimierung von Arbeitgebermarken sowie für innovative zielführende Kommunikationsformen.

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